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Dr. Elisabeth Weinek Dr. Christian Weinek Mag. Silke Mellin


Zum Büchersammeln kam ich Ende der siebziger Jahre auf eine kuriose Weise. In einem kleinen Linzer Antiquariat lag im Schaufenster ein Buch eines mir damals unbekannten Autors namens Sternheim. Die kleine Erzählung hieß “Ulrike”. Mehr noch als der Autor, sprach mich die formale Einfachheit des schwarzen Pappeinbandes mit dem bunten Titelschildchen an. Es war das erste Mal, dass ich mit dem Kurt Wolff Verlag und seiner legendären Reihe “Der jüngste Tag” zusammentraf. Nach der Lektüre betrachtete ich erneut das Heft und da es eine Nummer trug, wurde ich neugierig. Ab diesem Zeitpunkt fragte ich in jedem Antiquariat, ob sie Hefte aus der Serie “Der jüngste Tag” hätten. Meist wurde mir beschieden, die Theologiesparte sei aufgelöst worden oder sie stünde irgendwo im Keller verräumt. Bibliografie gab es damals keine.

Mehr als fünfundzwanzig Jahre sind seit damals vergangen. Das Linzer Antiquariat gehört nun schon lange meiner Frau und mir. In Salzburg haben wir 1986 ein winziges Antiquariat in der Steingasse 21, 16 m2 groß, ein altes Gewölbe im Kapuzinerberg, bezogen und zehn Jahre später sind wir in der gleichen Gasse auf Hausnummer 14 und 16 umgezogen und können nun auf 140 m2 unsere Bücher und Grafiken zeigen. In den achtziger Jahren fuhr ich regelmäßig auf die Flohmärkte, kaufte und verkaufte, um unser Studium zu finanzieren. Abenteuerliche Reisen unternahmen wir gemeinsam, wir erinnern uns gerne an Kollegen, die uns damals aufnahmen, mir manche kleine Kostbarkeit zukommen ließen, in der Schweiz, in Frankreich, in Deutschland. Bis nach Bukarest führte uns die Suche nach guten Büchern. Manch Abenteuer war zu bestehen, tagelang eingesperrt in kalten schmutzigen Bücherlagern beispielsweise, aber manchmal half einfach die Phantasie mit.  Langes Suchen in Staub und Schmutz wurde mit einer Trouvaille an unmöglichen Orten belohnt. Solche Reisen mussten gut geplant werden, denn schließlich wollten auch unsere drei Kinder betreut sein, die seit 1988 unser Leben bereichern.
Seit 1997 sind wir für unsere Kunden über das Internet erreichbar. Diese Einrichtung hat tatsächlich eine tiefe Zäsur im Antiquariatshandel verursacht und vieles auf den Kopf gestellt. Manche Preise verfielen dramatisch, manche stiegen exorbitant, die elektronischen Bestellungen nahmen überhand und das Gespräch wird heute über E-Mail abgewickelt, obwohl die wirklichen Sammler noch immer zum Gedankenaustausch kommen und solches Reden nicht dem Mausklick überlassen. 1998 kam Frau Magister Silke Mellin zu uns und half uns beim Aufbau der elektronischen Medien, bei der Recherche und im Verkauf. Mit ihr sind wir ein gutes Team.
Eigentlich sind wir auf Literatur, Kunst und Fotografie spezialisiert, doch schon seit vielen Jahren führen wir Bücher aus allen Sammlungskategorien. Genauso wie Sie über Antarktis etwas finden, können Sie auch unter unseren Beständen über Zeppeline auswählen.
Zahlreiche Kataloge produzierten wir in den letzten Jahren, die Sie anklicken können, falls Interesse besteht.

Auf zwei Messen stellen wir uns dem internationalen Handel, das ist im Januar jeden Jahres die prominente Stuttgarter Messe und im Oktober die Buchmesse in Frankfurt, die seit 2005 dem Antiquariatshandel eine eigene Halle zur Verfügung stellt. Als Mitglieder der ILAB „International League of Antiquarian Booksellers“ haben wir uns dem Ehrenkodex dieser Gemeinschaft verschrieben, die sich der Pflege des Buches international widmet und deren Leitspruch auch der unsere ist: „Amor librorum nos unit“.

Dr. Christian Weinek

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